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Brigitte
 
Was eine Mutter er- und durchlebt, wenn man ihr mitteilt, dass ihr Kind durch Kaiserschnitt auf die Welt kommen muss oder darf und auch der Umstand der Kaiserschnittgeburt, kann man nur nachvollziehen, wenn man es einmal selbst durchlebt hat. Dieses "selber-durch-leben" ist bei mir ein tiefgreifendes Wortgeflecht geworden, und ich sage gerne auf franz. "Il faut l'avoir vécu pour pouvoir l'apprécier". Man muss es er- und durch-lebt haben um in der Lage zu sein, sich erlauben zu dürfen, sich eine Meinung "über etwas und darüber" bilden zu können.
 
Da ich als Mann aber die Erfahrung eines Kaiserschnittes rein anatomisch nicht machen kann (in der Position der Mutter), muss ich meine Erlebnisse und die damit verbundenen Aussagen und Erfahrungen auf Begegnungen mit Frauen basieren, die einen oder mehrere Kaiserschnitte haben er-leben dürfen und die ich habe behandeln, oder deren Kind oder Kinder ich habe behandeln dürfen.
 
Sehr oft habe ich erfahren dürfen, dass, wenn es sich um Kaiserschnittgeburten handelte, primär das Verhältnis von Mutter zu Kind und Kind zu Mutter in irgendeiner Art "gestört", "anders" war. War es dem Umstand zuzuschreiben, dass die Mutter oft das Kind direkt nach der Geburt nicht sofort zu sich nehmen konnte oder war es die psychische Belastung der Beiden, die eine Disharmonie und eventuell auch ein Gefühl der "Schuld" brachte? Oder waren es weitere, mir unbekannte Gründe, die mich dies annehmen liessen?
 
Und so war es auch mit Kathy, der Mutter von Brigitte. Ihr Kaiserschnitt war für einen kommenden Mittwoch geplant, da im Spital Heiden, unter normalen Umständen halt immer am Mittwoch Kaiserschnitte gemacht werden. Jedoch war Kathy und Kathys Körper so wohl mit Akupunktur versorgt worden, dass Kathys kleines Kindlein schon am Freitag das Licht der Welt erblicken wollte und ganz einfach mitteilte: Kaiserschnitt am Mittwoch hin oder her, ich will jetzt auf die Welt kommen. Gesagt, getan und der geplante Kaiserschnitt musste jetzt auf Freitag Früh vorverlegt werden. Zuvor hatte jeder prophezeit, dass das Kind ein grosses Kind sei, was es ihm, dem Kindlein, verunmöglichte, den "normalen" Weg in den Geburtskanal zu finden. Und dies sollte auch der Grund sein, warum das grosse Kind einfach in seiner Steisslage verharrte und darauf wartete, dass man den Kaiserschnitt vollzog. Wie gesagt, am Freitag war es dann so weit. Alles war ideal, der Muttermund reichlich geöffnet, alles war angenehm weich, der Blasensprung setzte ein und, ja und nun musste das Kindlein also mit Kaiserschnitt geboren werden.
 
Das Kindlein war kein grosses Kind, sondern ein kleines, herziges Kindlein und jetzt wussten wir auch warum Brigitte den Weg in den Geburtskanal nicht finden konnte - wollte und durfte. Sie hatte die Nabelschnur drei Mal um den Hals gewickelt. Mutter und Kind ging es prächtig. Und sogar Manuel, dem Vater, ging es den Umständen entsprechend gut.
 
Als ich dann am Montag das Privileg hatte, der kleinen Brigitte meine Reverenz zu erweisen und sie gebührend auf dieser Welt willkommen zu heissen, musste ich hören, dass Brigitte nicht so einverstanden gewesen war mit all den Umständen des Kaiserschnittes, sie hörte immer noch den Schnitt des Messers, spürte immer noch die Narkose ihrer Mama, spürte immer noch die Nervosität im Operationssaal …. "Machen Sie sich keine Gedanken, so ein Kaiserschnitt ist kein schwieriger Eingriff" …… ein Kaiserschnitt ist eine grosse Intervention, eine mit hohem Risiko verbundenen, voller Gefahren steckende Operation, ein grosser Eingriff, bei dem nicht nur viel Blut fliesst sondern noch viel, viel mehr) spürte immer noch den Umstand, wie sie aus dem Leib ihrer Mutter gezogen wurden, spürte immer noch, dass sie erst nach einiger Zeit ihre Mutter hat riechen können und hatte immer noch (im wahrsten Sinne des Wortes) die Nase voll von all den abscheulichen Gerüchen des Operationssaales, spürte immer noch das grelle Licht im Raum und die vielen Menschen, die da umher schwirrten, eingepackt und vermummt als gingen sie zu einer Anti-Kinder-Demonstration.
 
Das waren die Eindrücke die Brigitte von ihrer Geburt hatte. Stress, Schock und Trauma zusammen gemixt zu einem Cocktail, den man Kaiserschnittgeburt nennt.
 
War es da nicht ganz klar verständlich, dass Brigitte unruhig war und nachts oft vor lauter Angst aufschreien musste? Dies sagte mir auch Mama Kathy und ich fragte sie, ob ich ganz kurz mit Brigitte "arbeiten" dürfe. Da mir die Bewilligung seitens der Mutter erteilt worden war, musste ich nur noch das OK von Brigitte erhalten. Da wir uns ja schon kannten, sie ein grosses Zutrauen zu mir hatte (ebenso wie Mama Kathy - vielen Dank, ich habe dies sehr geschätzt), war sie sehr schnell damit einverstanden, dass wir einen kleinen Moment in ihrem jungen Leben miteinander teilen durften. Nachdem ich mir meine Hände gewaschen und desinfiziert hatte, ich meine Bitte um Unterstützung an meinen Schutzengel oder an meine höhere Macht weitergeleitet hatte, erlaubte ich mir, eine Hand in einer Distanz von ca. 15 cm am Os occipitale (Hinderhauptbein) und am Os sacrale (Kreuzbein) des Kindleins zu platzieren. Mental arbeitete ich mich vom Hinterhauptbein langsam zu Kreuzbein hinunter, lud jeden Wirbelsäulenknochen ein, einige Bewegungen zu tun die man "empilation" oder "Stapeln" nennt. Bei dieser Art von Arbeit versucht man den oder die jeweiligen Knochen einzuladen, sich "einzurichten" oder "einzupendeln", d.h. ich schlage dem oder denjenigen Knochen vor, in seine oder ihre verschiedenen "Position/en" zu gehen, in die er oder sie prinzipiell gehen kann oder können. Darunter versteht man die Flexion, Extension, Torsion (links/rechts), das Side Bending (links/rechts), den Lateral Strain (links/rechts), den Vertical Strain, die Lateroflexion, die Kompression und die Dekompression. Danach bat ich das Köpfchen sich zu entspannen, entfernte meine Hand vom Kreuzbein und Hinterhauptbein, legte sie in einer Distanz von 25 cm über das Köpfchen des Kindes und lud jeden Hirnschädel ein (Stirnbein, Schläfenbein, Scheitelbein, Jochbein, Keilbein und Hinterhauptbein), eine Bewegung auszuführen, nach dem es jedem Knochen des Hirnschädels in diesem Moment "zu Mute" war.
 
Die "ganze" Behandlung dauerte ca. 10 Minuten. Von diesem Moment an schlief Brigitte den ganzen Nachmittag durch und hatte auch keinen Grund mehr, Nachts zu schreien. Ihr Geburtstrauma war kein Trauma mehr, sondern ein etwas er-lebt und ver-arbeitetes.

 
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Naturarzt Alexandre Urbach  -  Walzenhausen/Rehetobel   -  Tel. 071 888 20 55  -  Natel 079 416 13 14  -  E-MAIL
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