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Samuel
 
Wenn ein Kind heute nicht mehr in das „System“ passt, dazu noch unaufmerksam in der Schule ist und in der Freizeit auch noch alles macht, was verboten ist, dann hat man halt ein POS- oder ein hyperaktives Kind, was folglich schulmedizinisch behandelt werden muss. Zumal haben sehr oft, die Eltern keine Zeit und Lust mehrn, sich um ihr Kind zu kümmern. So die oft getätigten Aussagen der Schulbehörden, der Lehrerschaft, der Nachbarn (die ja sowieso alles besser wissen und schon lange gewusst haben, dass doch mit dem Jungen etwas nicht stimmt, aber die Eltern .....ja bei diesen Eltern muss man sich ja auch nicht wundern .....Kennen auch Sie solche Kommentare? Ich schon.) Die einzige Möglichkeit, die man hat, ist unter anderem sehr oft der simple Griff nach einem Drogenmittel namens Ritalin. Ritalin wirkt wie ein Beta-Blocker, welches den jungen Menschen wie einen opiatsüchtigen einfach „ruhig stellt“, wie einen ferngesteuerter Roboter funktionieren lässt damit er oder sie wieder in das System unserer Zivilisation passt. Es kommt mir vor, wie in einem Schuhladen, wo jede Schuhschachtel genau zur anderen passt und in Reih und Glied im Regal versorgt ist. Können Sie sich dort eine Dreieckige Schuhschachtel vorstellen? Unmöglich. Also muss man aus einer dreieckigen Schuhschachtel eine viereckige Schuhschachtel machen. Mit Schuhschachteln ist dies nicht möglich. Mit Menschen: problemlos dank unter anderem: Ritalin.
 
Und so war es auch mit Samuel. Ein toller Junge, 13 Jahre jung, frech, frisch, aufgeweckt und immer bereit, irgend einen Blödsinn zu machen wie z.B das Wasser eines kleinen Flusses umzuleiten, was natürlich zu grösseren Problemen führte, da irgend jemand kein Wasser bekam, der im Prinzip hätte Wasser bekommen sollen. Bubenstreich?! Nein, die Tätigkeit eines POS Kindes. Muss ja so sein. Nur Unsinn im Kopf und zum Lernen ..... keine Zeit. Man ist eben mit wichtigeren Dingen im Leben beschäftigt. Hättest Du, liebe Leserin und lieber Leser, nicht einmal wieder Lust, den Flusslauf „umzulegen“? Hättest Du nicht wieder einmal Lust, im Wald eine Hütte zu bauen und Dich dort zu verkriechen, bis es Dunkel geworden ist? Wie wäre es, in ein altes, unbewohntes Haus einzudringen, dort herumzustöbern und vielleicht mit einer zerrissenen Hose nach Hause zu kommen?
 
Aber Du bist doch kein POS-Kind. Deine Eltern hatten doch immer Zeit für Dich. Deine Geburt ging ja problemlos von sich und alles war „bingo“(?)! (Problemgeburt, Mutter starke Raucherin bis vor der Schwangerschaft, Vater jähzornig mit Tendenz zum Alkoholismus). Bist Du so eine viereckige Schuhschachtel? Und gehörst Du auch heute noch zu den „Jasagern“?
 
Zurück zu Samuel
Ich durfte schon Mama und Papa Samuel behandeln und erfuhr, dass Samuel eine dreieckige Schuhschachtel ist und deshalb „auf Ritalin lief“. Ich habe Horror vor Ritalin da ich die Auswirkungen kenne und genügend Opiatabhängige in meinen Praxen behandeln darf. Deshalb schlug ich vor, Samuel mit Cranio Sakraler Somatischer Therapie behandeln zu dürfen. Ob Samuel sich von mir anfassen lassen würde?

Junge Menschen im Alter von 10 bis 15 Jahren sind ebennso empfindlich, verletzlich, einfühlsam wie Kleinkinder und wie „Erwachsene“ (oder solche, die sich für Erwachsene halten – aber die verdecken ja zu oft ihre Gefühle und ihre Empfindungen). Und immer wieder kam es bei mir zu meinem sich wiederholenden Ritual. Komplette Leere machen, Bewilligung einholen, um Kraft bitten, Gebet um Hilfe sprechen und dann Kontakt mit dem Körper des Patienten herstellen. Er war gut, unser erster Kontakt und wir beide verstanden uns ganz ordentlich. Ich erklärte Samuel wie ich mir vorstellte, mit ihm arbeiten zu wollen. Und er willigte ein. Schon während der ersten Behandlung, bei der es oft nur zu einer Kontaktnahme kommt, durfte ich erfahren, dass Samuel eine extrem grosse innere Spannung hatte, die ich einlud sich zu entspannen. Cranio Sakrale Somatische Therapie heisst unter anderem für mich, dass ich die inneren Kräfte des Patienten einlade, ihr eigenes, inneres Wohlergehen wieder zu finden, sei dies durch eine generelle Entspannung, durch eine Entspannung der Nerven- und Muskelzellen, durch die Position eines oder mehrere Knochen, Knorpel, Knochenverbindungen, des Blutes, gewisser Organe oder Organteile, Körperregionen oder durch die beruhigende Beeinflussung des totalen Systems, indem versucht wird, den gesamten Tonus etwas herunterzuschrauben.
 
Nachdem ich über die Schultern mit dem Körper Kontakt aufgenommen hatte, legte ich meine Hände unter das Hinterhauptbein, verharrte dort ca. ½ Stunde, ohne Erwartungen, ohne „etwas erreichen zu wollen“ sondern nur mit der Einladung an den Körper, das zu tun, was ihm in diesem Moment gut tat. Nach einigen Minuten fiel Samuel in einen Tiefschlaf. Sein Atem veränderte sich ständig, ein mal etwas schneller, ein mal etwas weniger schnell. Seine Halsschlagader, die ich ständig beobachtete, zeigte mir den veränderten Herzrhythmus an. Gegen Schluss der ersten Behandlung verabschiedete ich mich vom Körper von Samuel, dankte ihm für das Vertrauen und die Bereitwilligkeit mit mir zu arbeiten.
 
Samuel schlief noch immer und brachte so meinen Behandlungsplan durcheinander. Nach einer weiteren ½ Stunde machte er schliesslich seine Augen langsam auf, streckte und reckte sich und meinte nur, dass er so müde sei. Mutter und Sohn gingen nach Hause. Dies war der Beginn eines Weges, bei dem Samuel jetzt auf 1/3 seiner Ritalinration gelandet ist. Mögen er und seine Mama den Punkt erreichen, an dem er
auf 0 gr. Ritalin ist. Das wünsche ich ihm. Denn dann wird es ihm noch besser gehen.

 
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Naturarzt Alexandre Urbach  -  Walzenhausen/Rehetobel   -  Tel. 071 888 20 55  -  Natel 079 416 13 14  -  E-MAIL
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