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Taoistische Craniosacral Therapie
 
oder
 
Tao in der Craniosacral Therapie
 
 
 
Gedanken oder philosophische Reflexionen
von
Alexandre Urbach
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Taoistische Craniosacral Therapie oder Tao in der Craniosacral Therapie
 
Taoistische Craniosacral Therapie, was kann von Reizt an diesem Titel sein, was bewegt weiterzulesen? Craniosacral Therapie, Körperbehandlung oder das weiter erläuternde Adjektiv taoistisch? Schaut man sich die Bestimmungsstücke dieser Überschrift genauer an, verfolgt ihre Herkünfte, so benutzt man zwar oberflächlich eine deutsche Terminologie, bewegt sich aber auf dem Hintergrund einer östlichen und westlichen Philosophie:
 
1.         mit dem Tao, einer chinesischen philosophischen Tradition aus der Zeit 500-300 vor unserer Zeitrechnung.
2.         Mit der Philosophie oder dem Konzept der Craniosacral Therapie können wir unser Gegenüber an die Wurzel des Lebensatems, an die von alleine entstehenden Stille   und an das innere Bewusstsein der Heilung begleiten. Eine Philosophie oder ein Konzept welche sich ganz deutlich in der griechischen Mythologie wiederspiegelt.
 
Für mich stellt sich die Frage, ob Schritte zu einem „craniosacral-therapeutischen Taoismus" eine adäquatere Umschreibung dessen wäre, was ich mitteilen möchte.
 
Im Sinne chinesischer Ideogramme ist es ein Spiel mit Positionen. „Das Tao der Craniosacral Therapie" klingt gewichtig. Bei genauerem Hinsehen können wir feststellen, wie folgerichtig dieses Spiel mit den Positionen ist. Tao als Prinzip der Ganzheitlichkeit, des Nichtnennbaren, im Bereich einer umschriebenen Behandlungsform, die die Seele aus dem Gesamtorganismus ausgrenzt. Also prägnanter, umfassender die Paradoxie auflösend: „Tao-Therapie": das Prinzip, der Weg der Behandlung, der Behandlung des ganzen Menschen, des Organismus in seinem System, der Figur vor dem Hintergrund. „Tao-Therapie" - „Weg-Behandlung"- wenn wir dieses „Weg" jedoch im Sinne eines „Hinweg" oder gar „Heilweg“ oder „Weg der Heilung“ interpretieren, und dann zum „Hinweg Behandlung" kommen, sind wir mitten in einem elementaren taoistischen Prinzip: Handeln durch Nichthandeln, wei wu wie, oder Tun durch Nichtstun.
Die Auflösung des Algorithmus (Ein Algorithmus ist deterministisch, wenn zu jedem Zeitpunkt der Algorithmusausführung der nächste Handlungsschritt eindeutig definiert ist) als sicheren Weg zum Ziel. Das Aufgeben der Strategie und Taktik durch die Wahl der umfassenden Strategie des wei wu wei: Handeln durch Nichthandeln. Handeln nicht entgegen dem Fluss des natürlichen Wandels.
 
Taoistische Craniosacral Therapie als Form des Voranschreitens im Leben lässt sich das in herkömmlichen, Denkschemata einpassen, in Vorstellungen von Patient und Therapeut, von Klient und Behandler, vom Kranken als Partner, von systemischen Beziehungen in der Behandlung? Lässt sich eine Craniosacral Therapie mit taoistischen Grundprinzipien überhaupt noch als Craniosacral Therapie verstehen, oder geht sie in einer umfassenderen Form der Beziehung zum anderen und zur Welt auf?
 
Werden Grundprinzipien des philosophischen Taoismus in der Form der Respektierung der Ausdrucksmöglichkeiten eines Organismus in allen seinen Varianten belebt, so wird die westliche Dichotomie (Aufteilung von etwas in zwei Teile) von Seele und Geist aufgehoben und es gibt nur noch eine Form der Behandlung. „Behandlung" impliziert jedoch eine unidirektive Aktionsrichtung, nämlich vom Behandler zum Behandelten, vom Therapeuten zum Patienten. Der Versuch, diese Asymmetrie aufzuheben, hat zu vielen therapeutischen Richtungen und zahllosen, diskursiven (das begriffliche, durch eine Kette vorausgehender Urteile begründete Denken betreffend) Auseinandersetzungen geführt.
 
Es ist ein vergleichbarer Zustand wie zu Zeiten LaoTses, zu Zeiten der Entstehung des Tao-Te-Ching, als Jahrhunderte vor Christus in China mehrere Hundert Kleinstaaten mit ihren feudalen Herrschern an der Spitze versuchten, die Hegemonie (Vorherrschaft oder Überlegenheit einer Institution) über das gesamte chinesische Gebiet zu erlangen. Viele, Gelehrte und Literati versuchten zur damaligen Zeit als Berater entsprechende Kenntnisse zur Durchsetzung dieser Ziele zu vermitteln. Eine eigentümliche Form dieser Handlungsweise stellt das Tao-Te-Ching dar, das in seinem Text wiederholt den Regenten, den Herrscher, oder in anderer Form und Übersetzung den Weisen anspricht, und konkrete Handlungsanweisungen in Form paradoxer Strategien vermittelt.
Nimmt man diese Handlungsanweisung als seine philosophische Grundlage für den Umgang von Menschen untereinander und den Umgang des Menschen mit der Natur und den Umgang mit den Grundprinzipien des Lebens, so müsste auch der kleine Bereich Craniosacral Therapie mit seiner Philosophie des „Lebensatems“, die von alleine entstehenden Stille und dem inneren Bewusstsein der Heilung,  davon profitieren können.
 
Welche Grundprinzipien, welche Schlüsselkonzepte finden sich in einem Schriftsatz, der knapp 5000 Zeichen insgesamt, aber nur 800 verschiedene Ideogramme aufweist?
 
Tao hat, historisch betrachtet, drei wesentliche Komponenten, eine philosophische, eine religiöse und eine alchimistische, wobei sich letztlich alle auf die Philosophie gründen. Diese Philosophie wurde in einem kleinen Büchlein zusammengefasst, dem Tao-Te-Ching, dessen Autorenschaft LaoTse zugeschrieben wird und das zwischen sechshundert und dreihundert vor unserer Zeitrechnung geschrieben worden sein soll.
Nachdem dieses Buch lange unter dem Namen Tao-Te-Ching firmierte (unter diesem Namen figurierte), wurden zwei Varianten auf Seidentexten gefunden, die fünfhundert Jahre älter waren als alle bislang bekannten Texte und auf das Jahr 167 V. Chr. datiert werden konnten. Auf diesen Seidentexten wurden die wesentlichen zwei Blöcke in umgekehrter Reihenfolge aufgezeichnet: das Buch müsste nun Te-Tao-Ching heißen.
 
Die beiden Schlüsselkonzepte Tao und Te sind natürlich wesentlich älter als die Taoistische Philosophie.
Das Zeichen für Tao (chinesisch:  ), in einer Variante elfhundert vor unserer Zeitrechnung, besteht im Prinzip aus drei einzelnen Schriftzeichen welche  ein „sich in Bewegung setzen“, ein „Kopf, Haupt und/oder Anfang“ sowie „ein Auge in aufrechter Stellung, vertikales, waches Bewusstsein“, darstellt.
Diese Erklärungen können sehr direkt mit der Art und Weise sowie mit dem Gedankengut der Craniosacral Therapie in Verbindung gebracht werden. Schliesslich kann es im übertragenen Sinn den Weg, Pfad, aber auch Prinzip und Doktrin, oder, wenn man ein griechisches Wort dafür nehmen will: μέυσδζ, auf dem Weg zu etwas sein, darstellen.
 
In der Taoistischen Craniosacral Therapie wird das Tao als „nicht mit Worten fassbar“ gekennzeichnet. Mit dem Tao ist der Schöpfungsimpuls gegeben, die Schöpfungsprinzipien offenbaren sich im Lebensatem der Craniosacral Therapie. Derjenige, der die Impulse ungetrübt in sich einfliessen lassen kann, erkennt, erfährt und erspürt sein Tao.
 
Der zweite Begriff Te (chinesisch: ) besteht im Prinzip aus fünf einzelnen Schriftzeichen. Diese haben folgende erklärenden Komponenten: „einen Schritt mit dem linken Fuss machen“, „andeutend“, „ein unaufhaltsames nach aussen Drängen in die Manifestation“, „in die Form, die Zahl zehn, Zahl der Vollkommenheit, das Auge in horizontaler Position, horizontales Bewusstsein“, „eins“, „Einheit und Herz, Verstand, Denken, Geist“.
 
Wenn wir die drei und fünf Attribute der Zeichen anschauen und die dazu gehörigen Möglichkeiten der Zeichen-Interpretation, fällt uns der direkte Zusammenhang mit der Philosophie der Craniosacral Therapie auf.
 
Der dritte Begriff Ching (chinesisch ) besteht im Prinzip aus vier einzelnen Schriftzeichen. Diese haben folgende erklärende Komponente: der „Faden“ [welcher die Verbindung zwischen Hier (Here and There) und Dort zulässt] „das Eins, die Einheit“ welche gebildet wird, wenn Alles im Hier und Jetzt zusammen kommt, „der Strom, der Fluss“ der von Dort kommt, am Hier vorbeifliesst um sich dann wieder  im Dort zu vereinen, der „ununterbrochen“ fliesst, ohne dass wir ihn aufhalten können und der „qualifizierte Arbeiter“ der Alles erarbeitet. Der Wissende weiss, dass er nichts weiss. Er wird einfach und unscheinbar. Der Zustand der Schöpfung im Schwingungsfeld des Reichs der Mitte (Midline) wird im Chinesischen durch das Zeichen „Ching“ wiedergegeben.
 
Könnte man nun nicht Tao Te Ching als „der Weg und seine Kraft", oder im Falle der älteren Textvariante „die Kraft und der Weg" nennen?
 
Das Wort Tao ist vielen Europäern aus einer Japanischen Variante über die Kampfkünste bekannt, Judo, Aikido, Kendo. Das Do am Ende des Wortes bedeutet jeweils der Weg, so z. B. im Judo der sanfte Weg, im Kendo der Schwertweg etc.
Die Gedanken, die die Taoistische Craniosacral Therapie begleiten, entstanden ja nicht im luftleeren Raum, sondern sie müssen immer in Bezug auf die damals vorherrschende Staatsphilosophie des Konfuzianismus gesehen werden, der ein ethisch hochstehendes Regelsystem eingeführt hatte, um die sozialen und politischen Angelegenheiten durchgängig zu regeln und zu thematisieren.
 
Die Taoistische Craniosacral Therapie kann, natürlich mit Einschränkung, als eine gewisse Gegenströmung betrachtet werden, die sich intensiv den natürlichen Abläufen zuwendet und damit dem Leben, ohne künstliche Reglementierung. Viele Taoisten hatten sich von der Gesellschaft zurückgezogen und als Einsiedler in der Natur gelebt. Trotz dieser etwas soziophoben Komponente, zumindest bei einzelnen Taoisten, wurde im Tao-Te-Ching in Form von kurzen Texten in 81 Kapiteln eine Weltsicht zusammengefasst, die es Führern und Herrschern ermöglichen sollte, im Einklang mit der Natur und dem Wesen der Menschen der Welt eine sinnvolle allgemeine soziale Lebensgestaltung zu ermöglichen. „Das Vermögen des Weges" oder „der Weg und seine Macht".
Innerhalb dieser fünftausend Worte werden nur insgesamt achthundert verschiedene Schriftzeichen verwendet, von denen einige wenige Schlüsselkonzepte die Taoistische Philosophie kennzeichnen. Das erste und eines der wesentlichen ist der Begriff bzw. die Bezeichnung des Adressaten, an den sich dieses Buch wendet (In jener Zeit gab es mehr Kleinstaaten in China, als es heutzutage verschiedene Psychotherapieschulen gibt, nämlich über 600, deren Herrscher untereinander um die Vormachtstellung in China kämpften). Tao-Te-Ching wendet sich also als Leitfaden an die Führerpersönlichkeit. Dieser wird im Tao-Te-Ching als weiser Mann bezeichnet, ein Schriftzeichen, das sich aus drei Komponenten - man spricht von im Chinesischen von Radikalen - zusammensetzt, nämlich aus dem Zeichen für „Ohr, Mund und Offizier“ (hier Therapeutin), d. h. wer in verantwortungsvoller Position in Diensten einer Sache (des Anliegens des Gegenübers), hat die Verpflichtung, erst zuzuhören und dann zu reden. Interessanterweise haben die ersten Übersetzer des Tao-Te-Ching, die Jesuiten, dieses Zeichen sofort verwendet, um es Jesus Christus zuzuschreiben. Die Standardübersetzung lautet wie gesagt weiser Mann.
 
Wenn man den weisen Mann als den Proganisten, als den weisen Führer bezeichnen kann, so ist eine seiner wichtige  Aktivitäten das wei wu wei, d. h. wörtlich handeln durch Nicht-
handeln. Dieses Basiskonzept verpflichtet natürlich nicht zu Inaktivität, zu Passivität, sondern bedeutet aktiv werden im Einklang mit den Gesetzen der Natur im Rahmen der Natur, so
wie es im Grunde alle Naturvölker oder die Völker, die den Kontakt zu dem Ursprung nicht verloren haben, noch tun. Dieses Konzept besagt, dass es nicht sinnvoll ist, gegen den Fluss und den Strom schwimmen, dass es nicht sinnvoll ist, gegen die Natur zu handeln, sondern nur mit ihr.
 
Dies wird auch illustriert durch ein weitere Grundkonzept, nämlich tze ran, was so viel heißt wie Natürlichkeit, Unbefangenheit als Grundhaltung des Lebens.
 
Ebenso wie Puh ein weiteres Grundkonzept darstellt, bedeutet Puh der unbehauene Klotz.
Dieser versinnbildlicht in anderer Gestalt das Wesen der Natur und dass es nicht möglich ist, dagegen von handeln.
 
Alle die bereits mit natürlichen Materialen gearbeitet haben, zum Beispiel mit Stein oder mit Holz, wissen, dass es nicht möglich ist entgegen der Beschaffenheit des Steins und des Holzes,  entgegen der Faserung, seine Vorstellungen durchzusetzen.
 
Das Kunstwerk kann sich nur aus der Interaktion der mentalen Vorstellung, der Anpassung an Strukturen des vorgegebenen Materials in Kombination mit dem Werkzeug, das man einsetzt.
Der Machbarkeit aus freien Stücken sind deutliche Grenzen gesetzt, und die liegen in der Vorstrukturierung unserer Umwelt, in den Prozessen, in Abläufen und in der Ökologie, in der wir uns befinden.
 
Ein etwas anderes Konzept ist das des pu shi, das bedeutet:
nicht verwickelt sein, nicht verwoben sein in eine Angelegenheit. d.h.frei sein von mentaler Fixierung, aber auch frei von anderen Verpflichtungen und  Bindungen, die einen (fest)halten  und dafür sorgen, dass man nicht das leben kann, was im Sinne des Taos notwendig wäre.
 
Tao als Grundphilosophie sagt, dass es möglich ist, die Erleuchtung, Zen satori genannt, zu finden und zu behalten, ohne dass man dafür bestimmte rituelle Handlungen vollführen muss. Satori ist möglich im aktuellen Lebensvollzug, im Wirken und im Tun. Es gibt auch den Weg der Stille, auch darüber ist eine geistliche Weiterentwicklung möglich.
Auf diesem Weg könnte es auch gehören, dass mittels einer einfachen Fragemethode, dem wen da, d.h. konkreten, einfachen, kleinen, auf das Leben bezogenen Fragen dem Anderen dazu verholfen wurde, Neues zu entdecken bis hin zur Erleuchtung. Die Taoisten misstrauten dem Intellekt und der Ratio als Bringern von neuen Weisheiten und lebenswichtigen Erkenntnissen. Aus ihrer Sicht war es klar, dass es sich im Lebensprozess selbst entfalten muss. Ich persönlich empfinde hier eine sehr klare Spiegelung zur Idiolektik.
 
 
Es folgen nun zwei Passagen aus dem Tao-Te-Ching in einer deutschen Übersetzung:
 
Der Weise wirkt, ohne etwas zu tun und er lehrt,
ohne etwas zu sagen.
Dinge tauchen auf und er lässt sie kommen,
Dinge verschwinden und erlässt sie gehen.
Er hat, aber er besitzt nicht.
Er wirkt, aber er wartet nicht,
Und wenn sein Werk getan ist, vergisst er es,
Deshalb ist es von Dauer.
Der Weise lässt die Dinge geschehen
Er gestaltet die Ereignisse, während sie passieren.
Du möchtest die Welt verbessern,
Ich glaube nicht, dass das gelingen kann.
Die Welt ist heilig,
Sie kann nicht verbessert werden. Wenn du dich einmischst,
Wirst du sie verderben.
 
Vielleicht geben diese wenigen Zeilen Hinweise auf eine, meine taoistische Philosophie, meine innere Haltung, die eine Herangehensweise an das Leben, mittels der Cranio Sacral Therapie, unterstützen kann, insbesondere an Dinge, die nicht so gut laufen und auch im therapeutischen Setting, weiterhelfen kann.
 
Ich möchte nicht schließen, ohne auf einen ganz wesentlichen Zug der Taoisten hinzuweisen, der sich in einer heiteren und gelassenen Umgehensweise an sich, dem Andern und
der Welt kennzeichnet. Weitere Komponente wie der spielerischen Umgang mit der Sprache, Metaphern, Bildhaftigkeit, Paradoxien (für mich: Idiolektik), ergänzen sich jedoch mit dem anderen Komponenten in nahezu perfekter Weise, selbst wenn die Taoisten dem Perfektionismus äußerst kritisch gegenüber stehen. So fällt es mir auch leicht,
diese Gedanken ohne Abschluss und nicht zu Ende geführt, dem Leser zu überlassen.
 
 
  
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